Eliteschule des Fußballs – ein hervorragender Standort

In ganz Deutschland bilden derzeit 35 Eliteschulen des Fußballs ein flächendeckendes Netzwerk an speziellen Bildungs- und Fördereinrichtungen für Fußball-Talente.

Am Standort Mönchengladbach besteht seit Juni 2012 bereits eine Kooperation von Borussia und den Partnerschulen - dem Berufskolleg Volksgarten für Wirtschaft und Verwaltung, der Gesamtschule Hardt und dem Gymnasium Rheindalen. Gemeinsam erhielten sie im Mai 2013 die offizielle Zertifizierung des DFB als „Eliteschule des Fußballs“.

Spitzentalente im Fußball sind einer permanenten Doppelbelastung ausgesetzt. Denn sie müssen zeit- und belastungsintensive sportliche Anforderungen mit der schulisch-beruflichen Ausbildung koordinieren, um auch jenseits der letztlich unsicheren Fußballkarriere eine chancenreiche Lebensperspektive zu haben. Daher ist eine an den individuellen Möglichkeiten des Talentes ausgerichtete Bildungsförderung eine unbedingte Grundvoraussetzung für eine verantwortungsvolle und letztendlich erfolgreiche Jugendarbeit. Das Konzept der „Eliteschulen des Fußballs“ des DFBgeht genau in diese Richtung und ist daher auch für Mönchengladbach die optimale Symbiose zwischen sportlicher und schulischer Förderung.

Die Realisierung der sportlichen Förderung der Talente wird in Mönchengladbach über das vereinseigene Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) von Borussia abgedeckt, welches sich in zentraler Lage zu den drei Partnerschulen befindet. Borussia bietet den Nachwuchsspielern an zwei Tagen in der Woche zusätzliche Trainingseinheiten im Vormittagsbereich. Die durch das Zusatztraining versäumten Unterrichtsinhalte werden durch einen individuellen Nachführunterricht an der jeweiligen Partnerschule aufgefangen oder über schriftliche Informationen und als Hausaufgaben zur Nacharbeit im Sportteilinternat aufgegeben. Für jeden zu fördernden Jugendlichen wird ein individueller Bildungsplan erstellt, der individuelle Nachhilfe oder schulische Termine wie beispielsweise Klausurtermine berücksichtigt.

Aktuell befinden sich 18 Nachwuchsspieler der Borussia im System „Eliteschule des Fußballs“ und genießen damit eine professionelle Unterstützung ihrer schulischen und sportlichen Laufbahn. 

 

 

 

 

Eliteschule des Fußballs

Am 11. Oktober 2011 fiel der Startschuss für die erste Testphase und läuft seitdem sehr stabil. 18 talentierte Jugendfußballer nehmen derzeit in Mönchengladbach am Verbundssystem „Eliteschule des Fußballs“ teil und profitieren bei der Organisation ihres Tagesablaufes von der guten Koordination zwischen Schul- und Vereinsarbeit.

Die 18 Verbandsauswahlspieler, Juniorennationalspieler oder Spieler eines Nachwuchsleistungszentrums bekommen einen höheren Trainingsumfang durch zusätzliche Trainingszeiten im Vormittagsbereich, also im Stundenplan des Schulunterrichtes. Somit soll eine systematische Vorbereitung der Talente auf sportliche Spitzenleistungen, durch individuell an den Spieler und die Altersklasse angepasste Trainingsschwerpunkte gewährleistet werden.

Die wöchentlichen Trainingszeiten am Vormittag, in den jeweiligen Altersstufen, orientieren sich an den Empfehlungen des DFB. Diese werden individuell festgelegt.

Die jungen Fußballer werden bei Bedarf von einem Fahrdienst des NLZ an den Schulen abgeholt und zum entsprechenden Trainingsort gebracht. Das Training orientiert sich in den jeweiligen Altersstufen an den vorhandenen Jahresplänen bzw. Ausbildungsschwerpunkten des NLZ sowie den Empfehlungen des DFB. Es ist aufgeteilt in Athletiktraining und Techniktraining und findet in Form von Kleingruppen bzw. auch gezielt mit einzelnen Spielern statt.

Die Trainingseinheiten werden von hauptamtlichen Trainern sowie einem Athletiktrainer des NLZ übernommen.

Die durch das Zusatztraining versäumten Unterrichtsinhalte werden durch einen individuellen Nachführunterricht an der jeweiligen Partnerschule aufgefangen oder über schriftliche Informationen und als Hausaufgaben zur Nacharbeit im Sportteilinternat aufgegeben.

Für jeden zu fördernden Jugendlichen wird ein individueller Bildungsplan erstellt, der individuelle Nachhilfe oder schulische Termine wie beispielsweise Klausurtermine berücksichtigt.

Der 3-Jahresdurchschnitt zeigt, dass beispielsweise ein U15 Kadersportler bis er die Jugend verlässt zusätzliche 240 Trainingseinheiten leistet. Im Schnitt 80 Trainingseinheiten pro Jahr, welche den sportlichen Effekt neben dem schulischen Unterstützungssystem deutlich belegen. Somit ist der optimal fußballerische Leistungsaufbau eingebettet in ein übergreifendes pädagogisches Konzept, das gleichzeitig die sozialen, schulischen und beruflichen Qualitäten junger Persönlichkeiten fördern will.